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Artikel in der Kategorie Rezensionen-Jugendliteratur

  • Zoran Drvenkar: Licht und Schatten

    Freitag, 19. Juli 2019 - in Rezensionen-Jugendliteratur

    Zoran Drvenkar, Licht und Schatten, Rezension, Buchempfehlung, Lesetipp, Mythologie, Zukunfstvisionen, Gut gegen Böse, Kampf, Macht, Buch, Jugendliteratur, lesen

    Vidas Geburt wurde nicht nur von ihren Eltern herbeigesehnt. Gut verborgen vor dem Bösen wächst sie im sibirischen Warrosch auf. Sie wird liebevoll umsorgt von ihrem Vater Solomon, der im Dorf als Schmied arbeitet, und den Tanten Asha, Riva und Eka, die besondere Fähigkeiten besitzen. Sie verfügen über das mächtige Wissen von Jahrtausenden, das Vida, wissbegierig wie sie ist, nur zu gern aufnimmt.

    Vida ahnt bis zu ihrem zehnten Geburtstag nichts vom Erbe ihrer Mutter und ihrer Bestimmung. Sie ahnt nicht, auf was sie vorbereitet und gegen wen oder was sie sich wehren müssen wird. Doch ihre Gabe wird in Vidas Wahrnehmung immer mehr spürbar. Es wird sich zeigen, ob sie in der Lage sein wird, die Dunkelheit zurückzudrängen und dem Bösen die Macht zu nehmen. Auch wenn Vida die Fähigkeit dazu haben wird, so ist doch auch das Böse mächtig und es ist im Gegensatz zu Vida skrupellos.

  • Nina Teichert: Ein Sommer zum Pferdestehlen

    Mittwoch, 17. April 2019 - in Rezensionen-Jugendliteratur

    Nina Teichert, Ein Sommer zum Pferdestehlen, Sommer, Pferde, Abenteuer, Wanderwagen, Rezension, Pferdebuch, Buchempfehlung

    Eines Tages entdeckt die 13-jährige Klara auf dem Gelände des Schrotthändlers eine Irish-Cob Stute, dabei hat der alte Mann nichts für Pferde übrig. Das gescheckte Pferd reagiert sofort auf ihre Rufe. Aber es kommt für Klara nicht infrage, über den Stacheldrahtzaun zu klettern. Später, mit Freundin Marei, findet sich ein Weg, zu dem Pony zu gelangen. Zwischen den Autowracks steht auch ein alter Wanderwagen. Als Klara diesen inspiziert, wird sie vom alten Fassbinder erwischt. Den Kindern ist er nicht geheuer. Es heißt, er sei verrückt. Dennoch machen sie deutlich, dass das Pferd besser versorgt werden muss. Dem Alten ist das egal, schließlich will er die Stute, die er geerbt hat, zum Schlachter geben.

    Das wollen die Mädchen nicht zulassen. Und so spannen sie in einer riskanten Aktion Gypsy vor dem Pferdewagen und flüchten. Ziel ist der Gnadenhof von Mareis Tante, der direkt hinter der holländischen Grenze liegt. Unterstützt werden sie von einem oberschlauen Feriengast. Etwa 100 Kilometer müssen sie mit Pferd und Wanderwagen zurücklegen.

  • Eva Siegmund: H.O.M.E. - Die Mission, Band 2

    Donnerstag, 4. April 2019 - in Rezensionen-Jugendliteratur

    Eva Siegmund, H.O.M.E, Die Mission, Weltraumabenteuer, fremden Planeten entdecken, Science Fiction, SF, Leseempfehlung, Rezension, Buchbesprechung

    Die Mission ist gestartet, ohne das die Ausbildung beendet werden konnte. Zoë weiß nun, welche Geheimnisse sich um die Akademie ranken und was die Motive sind. Ihr ist klar, dass sie und die anderen getäuscht wurden. Doch nun ist das Raumschiff unterwegs zum Planeten Keto, während es in Berlin Überlebende wohl nur noch in einem Bunker gibt. Sie warten darauf, Keto besiedeln zu können.

    Nach drei Jahren, die Zoë schlafend verbracht hat, setzt das Raumschiff zum Landeanflug an. Zoë muss übernehmen. Sie hat festgesteckte Aufgaben, die sie erfüllen muss, wenn alle überleben sollen. Nur eine kleine Gruppe ist bei ihr. Darunter Freunde aus der Akademie sowie Zoës Bruder Tom und dessen Freund Kip aus Berlin. Zoë wagt es nicht, ihnen nach dem Aufwachen die Wahrheit zu sagen, weil sie die Mission nicht gefährden darf. Sie ist auf die Hilfe ihrer Mannschaft angewiesen. Auch wenn sie gelernt hat, mit Extremsituationen umzugehen, ist das hier etwas anderes. Keto ist nicht so, wie man sich den Planeten vorgestellt hat.

  • Sara Wolf: Heartless, Band 1 - Der Kuss der Diebin

    Freitag, 1. Februar 2019 - in Rezensionen-Jugendliteratur

    Sara Wolf, Heartless, Band 1, Der Kuss der Diebin, Rezension, Buchempfehlung, Lesetipp, Fantasy, Jugendliteratur, Hexe, Prinz, Herzlose, Zera

    Zera hat kein Herz. Sie ist die Gefangene der Hexe Nightsinger. Zera hat ihr das Leben zu verdanken, während die Banditen ihre Eltern ermordeten. Als Herzlose hat sie nur eine Möglichkeit ihr Herz, das Nightsinger in einem Glas verwahrt, und damit ihre Freiheit wiederzubekommen: Sie muss das Herz des Kronprinzen stehlen und so gleichzeitige den drohenden Krieg, der sich zwischen den Menschen und den Hexen anbahnt, verhindern.

    Um in seine Nähe zu gelangen, wird sie bei Hof als Heiratskandidatin eingeschleust. So kann sie an der Brautwahl teilnehmen. Bisher hat Prinz Lucien allerdings alle Bewerberinnen abgelehnt. Doch von Zera, die so mutig und schön ist, ist er sofort fasziniert. Dass sie eine Attentäterin ist, ahnt er nicht. Zera kann sich keine Gefühle für den Prinzen leisten, aber sie muss welche vorgeben. Ihre innere Stimme, das Monster in ihr, hetzt sie ohnehin pausenlos gegen ihn auf.

  • Eva Siegmund: H.O.M.E. - Das Erwachen, Band 1

    Mittwoch, 2. Januar 2019 - in Rezensionen-Jugendliteratur

    Eva Siegmund, H.O.M.E., Das Erwachen, Rezension, Lesetipp, Buchempfehlung, Dystopie, Jugendroman, Dürre, Klimawandel, Wasserknappheit

    Nach 12 Jahren im Koma ist die 17-jährige Zoë in der Berliner Charité endlich aus dem Koma erwacht. Was um sie herum geschieht, versteht sie nicht. Sie glaubt, Schülerin der H.O.M.E.-Akademie zu sein. Sie hat sich mit anderen auf eine Mission vorbereitet, hart trainiert und viel gelernt. Auch ihr Freund Jonah ist daran beteiligt. Zoë vermisst ihn sehr. Spielt ihr Gehirn ihr vielleicht einen Streich? Vermischt sich die Wahrheit mit ihren Träumen? Aber wieso verfügt sie über Fähigkeiten, die sie sich im Koma niemals angeeignet haben kann? Wieso wundert sich niemand in der Klinik über ihr gutes Wissen und ihre doch recht passable Verfassung? Zoë weiß nicht, wem sie trauen kann. Selbst was sie denkt, ist nicht sicher.

     

    Im heruntergekommenen Berlin der Zukunft, versucht Zoë der Wahrheit auf die Spur zu kommen. Es herrscht eine nie da gewesene Dürre, die das Leben der Menschen bedroht. Das Wasser ist knapp. Es herrscht Armut. Die Autorin zeichnet ein düsteres und trostloses Bild. Diese Kulisse wird anschaulich beschrieben und ist durchaus genauso vorstellbar. Zoë muss sich jetzt an ihre Familie gewöhnen. Zumindest an ihren Bruder Tom kann sie sich vage erinnern. Auch dessen Freund Kip ist ihr sympathisch. Beiden erzählt sie ihre Geschichte und nach und nach mehren sich die Hinweise darauf, dass etwas ganz und gar nicht stimmt.

  • Holly Black: Elfenkrone - Elfenkronen-Reihe Buch 1

    Freitag, 30. November 2018 - in Rezensionen-Jugendliteratur

    Holly Black Elfenkrone, Elfenkronen, Buch 1, Feenwelt, Königreich, Fantasy, Buchempfehlung, Buchbesprechung, Rezension

    Jude ist noch ein Kind, als sie mit ihrer Zwillingsschwester Taryn und Vivienne an den Hof des Erlkönigs kommt. Ihre Vergangenheit ist nicht vergessen. Sie hat ihr Zuhause verloren und lebt nun bei Vivis Vater, dem Mörder ihrer Eltern, im Elfenreich. Die Hintergründe sind kompliziert.

     

    Es ist nicht einfach für Jude, am Hof des Elfenkönigs zu leben und sich zu behaupten. Elfen verachten die Sterblichen. Besonders Prinz Cardan macht ihr das Leben schwer. Er ist unberechenbar und spielt seine Macht mit Freude aus. Er liebt es, Jude zu erniedrigen. Aber er ist auch gefährlich charismatisch. Währen Taryn jeder Konfrontation aus dem Weg, setzt Jude sich zur Wehr. Sie muss immer wieder teuer dafür bezahlen, sodass ihr Hass unermesslich wächst.

  • Laura Sebastian: Ash Princess

    Freitag, 19. Oktober 2018 - in Rezensionen-Jugendliteratur

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    Als Kind muss Prinzessin Theodosia mit ansehen wie ihre Mutter, die Fire Queen ermordet wird. Der dafür verantwortliche Kaiser Corbinian nimmt das Mädchen an sich, raubt ihr alles und macht sie zur Ash Princess. Als Hofdame lebt sie im kaiserlichen Palast wie eine Gefangene, ständig bewacht von den Schatten. Jeder Vertrauensbruch wird hart bestraft. Auch für die Verfehlungen ihrer Landsleute muss sie büßen. Der Kaiser spielt seine Macht aus. Die Narben auf ihrem Rücken zeugen davon.

     

    10 Jahre ist es nun her, dass die Kalovaxianer die Insel Astrea erobert haben. Doch die 16-jährige Prinzessin Theodosia, die nun den Namen Thora tragen muss, hat insgeheim die Hoffnung nicht aufgegeben, sich und ihr Volk befreien zu können, wenn die Zeit gekommen ist. Umsonst hat der Kaiser alles daran gesetzt, sie zu brechen. Nach einem Vorfall, der ihr fast das Herz bricht, sucht sie nach Verbündeten aus dem alten gefangenen Volk und ersinnt einen Plan, bei dem der Sohn des Kaisers eine tragende Rolle spielen soll.

  • Rose Snow: Ein Augenblick für immer - Das erste Buch der Lügenwahrheit

    Donnerstag, 30. August 2018 - in Rezensionen-Jugendliteratur

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    Ihr Abschlussjahr verbringt die 18-jährige June bei ihrem verwitweten Onkel Edgar Beaufort in Cornwall, der hier mit seinen beiden Söhnen in einem großen Herrenhaus wohnt. June ist vor Jahren das letzte Mal hier gewesen. Allerdings hat sich die Familie da in einem kleinen Cottage, das zum Anwesen gehört, getroffen. Sie ist überrascht von der Pracht des großen Hauses, das nun für die Zeit des Austauschjahres ihr zu Hause sein wird. Bald muss sich eingestehen, dass an den alten Legenden etwas dran ist, und es hier spukt.

     

    Ihre Cousins Blake und Preston sind Zwillinge. Sie dürfte ihnen gegenüber nichts empfinden, doch es entsteht eine Anziehungskraft zu beiden Brüdern, die für June kaum beherrschbar ist. In Gegenwart der Brüder ist sie kaum in der Lage, rational zu handeln. Blake ist charismatisch, aber auch sehr bestimmend. Preston ist von sanfterer Natur, aber auch er kommt June bedenklich nahe.

    Mysteriöse Dinge geschehen und June verfügt nach dem Besuch des Steinkreises im Bodmin Moor über eine magische Gabe. Vielleicht hilft ihr das, hinter die Geheimnisse, die Blake und Preston haben, zu kommen.

  • Daniel Höra: Was wir nicht wollten

    Dienstag, 14. August 2018 - in Rezensionen-Jugendliteratur

    Daniel Höra, Was wir nicht wollten, Rezension, Buchbesprechung, Lesetipp, Jugend, Jugendliche, dummer Streich, Entführung, Freundschaft, Wohnsiedlung, Garten

    Die fünf Freunde halten es für eine gute Idee, in ihrer etwas heruntergekommenen Wohnsiedlung, erbaut in den 1960er Jahren, einen kleinen Garten anzulegen. Es gibt da ein kleines Fleckchen Erde, dass perfekt dafür geeignet ist. Die 13- bis 14-jährigen legen sich ins Zeug. Man hat ein Ziel und das macht Spaß. Der Umgangston ist wie immer rau, wird aber nicht beleidigend empfunden. Ab und an wird gerappt. Sie graben um und säen. Auch Bobbo macht mit. Nach einem Unfall ist er geistig behindert. Aber er hat Spaß daran mit der Kinderschaufel in der Erde zu graben. Seine Mutter sieht das nicht gerne. Sie glaubt, Bobbo wird ausgenutzt. Den Garten bezeichnet sie als Sachbeschädigung. Die jungen Leute werden schließlich gezwungen, ihren Garten aufzugeben.

     

    So einfach will man das nicht hinnehmen. Ärger macht sich breit und staut sich auf. Wie wäre es, Bobbos Mutter eins auszuwischen? Und so entsteht die Idee, den behinderten Jungen für ein eine Weile zu verstecken. Die Mutter soll ordentlich Panik bekommen. Der Plan geht auf. Doch gerade als Bobbo zu seiner Mutter zurückgebracht werden soll, erscheint Heiner. Er hat nicht vor, jemanden zu verraten. Vielmehr will er die Entführung für eine Erpressung nutzen.

  • Antje Wagner: Hyde

    Donnerstag, 26. Juli 2018 - in Rezensionen-Jugendliteratur

    Antje Wagner, Hyde, Jugendroma, Mystery, Leben im Wald, Familiengeheimnis, Entführung, Rezension, Lesetipp, Buchbesprechung

    Katrina hat sich immer wohlgefühlt in ihrem Zuhause im Wald, auch wenn sie hier mit ihrem Vater und ihrer Schwester Zoe sehr zurückgezogen gelebt hat. Es war in Ordnung, sie hat die Natur geliebt und viel gelernt. Doch diesen Ort, Hyde, gibt es nicht mehr. Es ist etwas passiert, an das Katrina sich nicht erinnern kann. Auch nicht, nachdem sie das Krankenhaus verlassen hat. Katrina hat ihren Vater und die Schwester verloren. Aber die Mutter, von der sie dachte, dass sie gestorben ist, lebt und will sich nun um die Katrina kümmern.

     

    Das bisherige Leben Katrinas wird infrage gestellt. Was gewesen ist, wird nun anders bewertet. Aber Katrina will nicht wahrhaben, was ihr eingeredet wird. Sie deckt die Lügen auf und verlässt ihre Mutter. Sie sinnt auf  Rache. Auf der Suche nach Arbeit, Katrina ist mittlerweile Tischlergesellin, entdeckt sie ein altes Haus. Dass ein Verwalter für „Haus Waldkauz“ gesucht wird, kommt ihr sehr gelegen. Doch zur Ruhe kommt Katrina hier nicht. Das Haus hat eine merkwürdige Geschichte und beunruhigt sie mit mysteriösen Vorkommnissen.

  • Alexandra Kui: Solange es hell ist

    Montag, 23. April 2018 - in Rezensionen-Jugendliteratur

    Alexandra Kuni, Solange es hell ist, cbj, Buchbesprechung, Rezension, Familie, Mutter gestorben, Kinder, Ausreißen, Jugendliteratur

    Die 15-jährige Mika packt ihre Geschwister in das alte Auto ihrer Mutter und fährt, obwohl sie keinen Führerschein hat, mit ihnen davon. Damit ist der Familienurlaub im Harz zu Ende. Der Grund dafür ist zu diesem Zeitpunkt nicht ersichtlich.

     

    Doch nach und nach wird klar, dass die Familie Probleme hat. Die alleinerziehende Mutter versucht aber ihr Leben in den Griff zu bekommen. Sie arbeitet und kümmert sich, so gut sie es vermag, um die drei Kinder. Oftmals übernimmt Mika die Mutterrolle.

     

    Vor irgendetwas ist Mika nun auf der Flucht. Sie will ihre jüngere Schwester Penny und den kleinen Bruder Elias schützen. Sie nimmt die Rolle der Mutter nun komplett ein. Ziel ist ein Leuchtturm in Dänemark. Hier haben sich Mikas Eltern kennengelernt. Vielleicht kann sie den Vater finden. Es ist ein weiter Weg und als das Auto kaputtgeht, wird die Lage noch problematischer. Doch Mikas Geschwister wollen das Meer sehen! Die Sehnsucht danach lässt sie durchhalten. Es ist nicht leicht für die Kinder unauffällig zu bleiben und sich durchzuschlagen. Immer wieder muss Mika sich etwas ausdenken, um für Essen und eine Übernachtungsmöglichkeit zu sorgen.

  • Caroline Ronnefeldt: Quendel

    Mittwoch, 28. März 2018 - in Rezensionen-Jugendliteratur

    Caroline Ronnefeldt. Quendel, Jugendroman. das kleine Volk, Märchen, Sagen, uralte Kräfte, Buchrezension, Buchempfehlung

    Das kleine Volk der Quendel lebt recht beschaulich im Hügelland. Nur der Wald Finster wird mit Argwohn betrachtet. Kaum einer traut sich dort hinein. Seltsame Geschichten werden erzählt, deren Wahrheitsgehalt niemand zu hinterfragen wagt. Auch Bullrich Schattenbart nicht. Doch fehlt dem selbst ernannten Kartograph dieses Stückchen Land auf seiner Karte. Um das zu ändern, muss er in den Finster gehen. Was soll schon passieren? Er sagt niemanden etwas, lenkt vielmehr von sich ab. Und dann macht er den ersten Schritt und bahnt sich einen Weg durch das den verwunschenen Wald umgebene Gestrüpp.

     

    Bis zum Abend ist Bullrich nicht zurückgekehrt. Seinen Freunden fällt das auf, die Sorge ist groß! Sie suchen akribisch nach Hinweisen und müssen sich bald eingestehen, dass Bullrichs, so unglaublich es auch scheinen mag, in den Finster gegangen sein könnte. Dort kann man ihn schlecht suchen. Aber zumindest könnte man am Rand entlang schleichen und sehen, ob es eine Spur gibt, die Gewissheit bringt. Dabei geraten die Freunde in eine unbeschreiblich ernste Lage. Diese Nacht ist nicht mit anderen Nächten zu vergleichen. Uralte Kräfte sind am Erwachen.

  • Catherine Egan: Schattendiebin - Band 2 - Die verbotene Wahrheit

    Mittwoch, 28. Februar 2018 - in Rezensionen-Jugendliteratur

    Catherine Egan, Schattendiebin, Band 2, Die verbotene Wahrheit, Fantasy, Buchbesprechung, Lesetipp, lesenswerte Bücher, Rezension, Zauberei, Zauberwelt

    Julia besitzt eine ganz besondere Gabe, die sie in Band 1 (Die verborgene Gabe), bereits eingesetzt hat. Sie arbeitete damals für einen geheimnisvollen Auftraggeber als Dienstmädchen bei Frau Och. Im Haus ging Merkwürdiges vor. Da Julia sich unsichtbar machen kann, war es ihr möglich, ungesehen zu spionieren. Doch als eine junge Frau und ihr Baby, die bei Frau Och Schutz suchen, dadurch in Gefahr geraten, wird ihr bewusst, wie gefährlich der Auftrag ist.

     

    Julia hat nun, so kann man es vielleicht sagen, die Seiten gewechselt. Ihr Gewissen belastet sie sehr, hat sie doch die junge Frau und ihr Baby, das nun zu einem Kleinkind herangewachsen ist, in Lebensgefahr gebracht. Das wieder gutzumachen, ist ihr Ziel. Dafür muss sie einem mächtigen Feind entgegentreten. Sie arbeitet nun weiter für Frau Och und versucht, den Mönch Ko Dan ausfindig zu machen. Er könnte den kleinen Teo möglicherweise von dem magischen Artefakt, das er in sich trägt, befreien. Doch niemand kennt seinen Aufenthaltsort.

  • Morgan Dark: Secret Zero - Das Spiel beginnt ...

    Mittwoch, 21. Februar 2018 - in Rezensionen-Jugendliteratur

    Morgan Dark, Secret Zero, Jugendbuch, Mystery, Buchempfehlung, Buchrezension, raffinierter Diebstahl, Dieb, Krimi

    Kyle Bradford ist ein beliebter Schüler im exklusiven Internat Drayton. Doch er gerät in Verdacht, ein Dieb zu sein. Zero stielt auf eine sehr ungewöhnliche Art und Weise kostbare Gegenstände und lässt sich nicht erwischen. Er scheint ein Alleingänger zu sein. Nichts ist über ihn bekannt. Dass er die Diebstähle begangen hat, sieht man nur an der Münze, die er jedes Mal als Erkennungszeichen hinterlässt.

     

    Niemand kann sich vorstellen, dass Kyle Bradford etwas mit den Diebstählen zu tun hat oder dass er Zero sein könnte. Es liegt, wenn man genau hinsieht, nicht im Bereich des Möglichen. Er ist nicht annähernd raffiniert genug, die Taten zu planen und durchzuführen. Aber einer hat das Gesicht des Diebes ohne Maske gesehen und meint, ihn in Kyle Bradford wiederzuerkennen. Es ist Detektive Dimitri Cooper. Nur kann er nicht beweisen, dass Kyle tatsächlich für die Diebstähle verantwortlich ist. Er heftet sich an die Fersen des jungen Mannes und lässt ihn keine Sekunde mehr aus den Augen.

  • Jonathan Stroud: Lockwood & Co. - Das grauenvolle Grab - Band 5

    Donnerstag, 15. Februar 2018 - in Rezensionen-Jugendliteratur

    Jonathan Stroud, Das grauenvolle Grab, Band 5, letzter Band, Gruselroman, Mystery, Geister, Geisterjagd, Geisterplage, Rezension, Buchempfehlung

    Der Schädel ist ja für manche Überraschung gut. Was er jetzt von sich gibt, ist allerdings wirklich nicht zu glauben. Marissa Fittes ist schon lange tot. Soviel steht fest. Nur der Schädel ist da anderer Meinung. Überprüfen kann das nur, wer in die Gruft im Fittes-Mausoleum hinabsteigt und in den Spezialsarg schaut. Lockwood, Lucy, George, Holly und Kipps wollen es wissen. Sie müssen es wissen, denn nur so kommen sie bei ihren Nachforschungen weiter. Sie glauben, dass die ehemalige Agenturchefin mit dem Geisterplage zu tun oder diese sogar ausgelöst hat. Lockwood & Co. wird es nicht einfach gemacht. Selbst verständlich wurden Vorkehrungen getroffen. Jeder, der versucht, in die Gruft zu kommen, legt sich mit Kräften an, die nicht beherrschbar sind.

    Dass, was die jungen Leute herausfinden, zieht einiges nach sich …

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