In diesem Blog finden Sie Rezensionen und Buchempfehlungen zu Büchern, die ich gelesen habe und Hinweise auf meine eigenen Neuerscheinungen. Die Beiträge sind als Werbung zu verstehen.

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Artikel in der Kategorie Rezensionen-Kinderbuch

  • Mina Teichert: Mein unverhoffter Pferdesommer

    Montag, 23. August 2021 - in Rezensionen-Kinderbuch

    Mina Teicher, Mein unverhoffter Pferdesommer, Kinderbuch, Pferderoman, Pferde, Freundschaft, Mobbing, Rezension, Online Review, Bewertung, Lesetipp, Buchempfehlung

    Wie bekommt man einen großen Hannoveraner Wallach in einem Neubaugebiet unter? Das muss sich die 14-jährige Milli fragen. Sie hat das Pferd von ihrer Tante geerbt. Kurzerhand wird es in der Garage geparkt. Milli hat keine Ahnung von Pferden. Aber was hilft es, jetzt muss sich um das Tier kümmern, bis ein Stall gefunden ist.

    In der Kiste mit dem Pferdezubehör entdeckt Milli ein Tagebuch und erfährt, dass sie es mit einem ehemaligen Polizeipferd zu tun hat. Kein Wunder also, dass Jupiter so erstaunlich souverän mit der Situation umgeht. Dennoch ist sie froh, auf die Unterstützung ihrer Eltern und ihrer Freundin Anouk zählen zu können, die sich sofort für das Pferd begeistert. Denn schließlich muss Milli sich auch noch um ihren Mops Hugo kümmern. Und ihr Balletttraining darf sie ebenfalls nicht vernachlässigen

  • Stickerlexikon Tiere - Mit über 600 Stickern

    Mittwoch, 14. Juli 2021 - in Rezensionen-Kinderbuch

    Stickerlexikon Tiere, Dorling Kindersley, Kinderbuch, Tiere, Tierwelt, Sticker, Tiersticker, Buchempfehlung, Rezension, Wissen, Lernen, ab 4 Jahren, Online Bewertung, Review

    Das Stickerlexikon macht Kinder zu Tier-Experten. Es beschäftigt sich mit mehr als 100 Tieren und ordnet diese ein. Den Anfang machen die Säugetiere mit den Affen, den Katzen, den Hunden, den Bären sowie den großen Landtieren, den Meeressäugern und den Beuteltieren. So geht es weiter über die Vögel, die Fische, die Reptilien, die Amphibien, die wirbellosen Tiere und die Insekten.

    Zu jeder Tierklasse und dann wiederum zu jeder Tierfamilie gibt es eine kleine Einführung, bis dann einzelne Tier vorgestellt werden. Hier ist auch der lateinische Name mit aufgeführt. Es folgt ein kurzer kindgerechter Text mit spannendem Informationen. Außerdem werden auf den Seiten tierische Rekorde und überraschende Fakten genannt.

  • Susanne Riha: Komm mit zum Wasser! - Tiere und Pflanzen von der Quelle bis zum Meer

    Donnerstag, 1. April 2021 - in Rezensionen-Kinderbuch

    Susanne Riha, Komm mit zum Wasser! Tiere und Pflanzen von der Quelle bis zum Meer, Rezension, Kindersachbuch, Kinderbuch, Lesetipp, Wasserkreislauf, Natur

    Am Teich, am See, am Bach, am Fluss und am Meer und gibt es viel zu entdecken. Hier sind viele Tiere und Pflanzen zu finden. Die Autorin hat dieses Themengebiet aufgegriffen und für Kinder anschaulich aufbereitet.

    Schauen wir uns das Kapitel „Am Teich“ einmal näher an. Gleich auf der ersten Seite blicken wir vom Ufer aus über das Wasser. Verschiedenen Tiere, darunter Enten und ein Schwanenpaar, sind zu sehen und Pflanzen, die am Ufer und im Teich wachsen. Im Sachtext gegenüber wird erklärt, welche Gewässer als Teich bezeichnet werden und was hier im Jahresverlauf passiert.
    Auf den folgenden Seiten geht es ins Detail. Den Pflanzen, den Insekten, den Amphibien und den Fischen ist jeweils eine eigene Seite gewidmet. Wir entdecken das Schilfrohr in der Seichtwasserzone und die Seerose in der Schwimmblattzone. Wir schauen in den Teich hinein und sehen, wie ein Gelbrandkäfer eine Kaulquappe jagt, während ein Wasserläufer über die Wasseroberfläche eilt. Auch die verschiedenen Fische, die in einem Teich leben können, werden benannt. Die Augen wandern gespannt von Bild zu Bild.
    Dem Wasserfrosch ist sogar eine Doppelseite mit einer kurzen Geschichte gewidmet. Sehr interessant sind auch die „Hast du gewusst, dass …“-Kästchen.

  • Frank Holzapfel: Millenia Magika - Der Schleier von Arken

    Donnerstag, 5. November 2020 - in Rezensionen-Kinderbuch

    Falk Holzapfel, Millenia Magika, Der Schleier von Arken, Fantasy, Kinderbuch, ab 10 Jahren, Spannung, Zauberer, Magie, Buchempfehlung, Rezension, Online Review, Online Bewertung

    Arken ist ein verschlafenes Nest. Aber Adrians Tante Kamelia, die hier lebt, ist alles andere als langweilig, auch wenn es in ihrem Haus kein Internet gibt. Im ganzen Ort hat das Handy keinen Empfang. Nach dem Zoff zu Hause würde ihm die Ruhe hier guttun. Doch Arken hat seine Geheimnisse, gibt es hier doch, hinter einem magischen Schleier versteckt, auch Hexen und Zauberer. Adrian sieht sich rätselhaften Gestalten gegenüber, die über Fähigkeiten verfügen, die ihm fremd sind.

    Und dann verschwindet auch noch seine Tante auf mysteriöse Weise. Die junge Hexe Jazz, die sozusagen bei Magista Kamelia in die Lehre geht, vermutet ein magisches Verbrechen und Troll Juri ist ganz ihrer Meinung. Adrians Tante ist nämlich eine Hexe mit besonderen Kräften. Sie hält die Fäden in der Hand. Ohne ihre Kraft ist Arken in Gefahr.

  • Mina Teichert: Mein Sommer mit den Feuerpferden

    Mittwoch, 19. August 2020 - in Rezensionen-Kinderbuch

    Mina Teichert, Mein Sommer mit den Feuerpferden, Kinderbuch, Pferdebuch, Pferde, Ponys, Ferienabenteuer, Rezension, Online Review, Buchempfehlung, Lesefutter

    Es sind Sommerferien. Die 15-jährige Nelly verbringt die Zeit auf dem Pferdehof ihrer Oma Hilde. Auch Cousine Aurelie ist da, wovon Nelly nicht begeistert ist. Trotzdem muss sie sich ein Zimmer mit ihr teilen. Die beiden streiten viel, kümmern sich aber trotzdem gemeinsam mit Hilde liebevoll um die wenigen Ferienkinder. Praktikant Matti hilft bei der Arbeit auf dem Hof und macht sich mit den Islandpferden vertraut.

    Als Nelly erfährt, dass der Hof möglicherweise verkauft werden muss, macht sie sich große Sorgen. Was wird dann aus den Islandpferden und ihrem Lieblingspferd Frekja? Es muss einen Weg geben, den Verkauf zu vermeiden.

    Mit einem Tagebuch, das Nelly bei einer Entrümpelungsaktion in einem alten Schrank findet, taucht sie in die Vergangenheit des Hofes ein. Nonny hat die Einträge verfasst. Er hat früher mit seinen Eltern auf dem Hof gelebt. Doch ein Schicksalsschlag hat die Familie bewogen, in die isländische Heimat zurückzukehren. Im Tagebuch liest Nelly auch von einem versteckten Grab und einem geheimnisvollen Wikingerschatz. Den müsste man finden, träumt sie, dann wäre es vorbei mit den Geldsorgen und der Hof könnte gerettet werden.

  • Lena Hesse: Hallo, ist hier hinten? - Warteschlangengeschichten

    Dienstag, 10. März 2020 - in Rezensionen-Kinderbuch

    Lena Hesse, Hallo, ist hier hinten? Warteschlangengeschichten, Warteschlange, Kinderbuch, Bilderbuch, Lesetipp, Rezension, Online Bewertung, Review, anstehen, Rästel, Suchen, Rätseln, Kinderrätsel

    Ganz am Ende einer Warteschlange beginnt das Buch. Der kleine Leser weiß nicht, wonach angestanden wird oder wohin die Schlange führt. Aber das macht nichts, denn es ist spannend, zu erkunden, wer alles in der Schlange steht und was sich da tut. Es wird telefoniert, gepostet, gerufen und erzählt. Jeder vertreibt sich anders die Zeit. Man kennt sich oder auch nicht, spricht miteinander, tut irgendetwas anderes oder guckt in der Gegend herum. Sogar Außerirdische, ein Geburtstagskind, eine Schlafmütze und ein Gespenst stehen in der Warteschlange. Drängelt sich da etwa jemand vor?

    Der Blick fällt nicht nur auf die endlos scheinende Warteschlange. Auch die Straße ist interessant. Da muss man aufpassen, nicht den Anschluss zu verpassen! Es gibt viel zu erfahren über den lebendigen Ort, durch den die Schlange führt. Wer gut aufpasst, kann Hinweise entdecken und mit rätseln, wonach die Leute möglicherweise anstehen. Hat vielleicht jemand den Pinguin gesehen, den der Zoo als vermisst gemeldet hat?

  • Nadia Budde: Letzte Runde Geisterstunde

    Mittwoch, 12. Februar 2020 - in Rezensionen-Kinderbuch

    Nadia Budde, Letzte Runde Geisterstunde, Kinderbuch, Rezension, Buchempfehlung, Online-Bewertung, Book Review, Geister, Gespenster, Gruseln

    Geister sind Fantasiegestalten. Sie sind so unterschiedlich, weil jeder eine andere Vorstellung von ihnen hat. In Nadja Buddes Buch sind sie farbenfroh. Einer ist grün, einer orange und ein anderer Geist sogar kariert. Und ehrlich gesagt, sie sehen trotzdem etwas gruselig aus! Aber irgendwie auch lustig. Aber was genau, zeichnet Geister aus? Zu Fuß gehen sie nicht, so viel ist klar. Aber dass sie Geisterbus fahren oder sich tragen lassen, ist neu. Manche haben es nicht leicht, weil sie schwere Eisenketten mit sich herumschleppen müssen.

    Können Geister sprechen? Wohl eher nicht. Aber sie können seufzen und jammern. Einige von ihnen arbeiten in der Geisterbahn. Aber die große Frage ist ja, woher sie eigentlich kommen. Dieser Frage und noch einigen anderen geht die Autorin nach. Und natürlich weiß sie auch, wie man nervige Geister, egal ob Flaschengeister, Schlossgeister, Plagegeister oder Poltergeister, vertreiben kann. Wobei, in der Geisterbahn dürfen sie bleiben, oder?

  • Bodo Schäfer Ein Hund namens Money - Spielerisch zu Erfolg und Wohlstand

    Montag, 11. November 2019 - in Rezensionen-Kinderbuch

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    Die elfjährige Kira hat viele Wünsche! Doch ihr Taschengeld reicht dafür nicht aus. Auch ihre Eltern haben finanzielle Probleme. Der Grund dafür ist mangelndes Finanzwissen. Als Money in die Familie kommt, ändert sich das. Der Labrador weiß, wie man zu Geld kommen kann. Kira staunt nicht schlecht, als sie merkt, dass der Hund mit ihr sprechen kann. Er bringt sie auf eine geniale Idee. Und er erzählt von einem Jungen, der mit 17 Jahren schon reich war. Das erinnert Kira an ihren Cousin Marcel, der ebenfalls schon Geld verdient. Mit seinen Anregungen gelingt es ihr, sich eine Freizeitbeschäftigung zu suchen, mit der sie ihr Taschengeld aufstocken kann. Bald gibt es tatsächlich einen zweiten Hund, um den sie sich kümmert. Da kommt im Monat einiges an Geld zusammen. Und das ist erst der Anfang.

  • Johanna Thydell und Emma Adbåge: Blödes Bild!

    Mittwoch, 25. September 2019 - in Rezensionen-Kinderbuch

    Johanna Thydell, Emma Adbåge, Blödes Bild!, Kinderbuch, Wutbuch, Bilderbuch, Malen, Zeichnen, kreativ sein, Kreativität, Scherenschnitt, Rezension, Buchempfehlung

    Die kleine Minze sitzt mit ihrem drei Jahre älteren Bruder in der Küche am Tisch. Beide wollen malen. Gern würde Minze auch so schön oder noch schöner malen als Max. Aber sie hat im Gegensatz zu ihm keine Idee. Sie könnte malen, was ihr Bruder malt. Aber sie kann nicht sehen, was er macht, denn er hat einen Arm um sein Zeichenblatt gelegt, tut geheimnisvoll und will nichts verraten.

    Gelangweilt läuft Minze in der Wohnung herum, um doch noch auf eine Idee zu kommen. Dann sieht sie, dass es draußen schneit, und beschließt Schnee zu malen. Weißen Schnee auf ein weißes Blatt zu malen, gelingt nicht, wie Minze bald einsehen muss. Max hilft mit einem hilfreichen Vorschlag weiter. Aber Minze ist mittlerweile sehr gefrustet, was man gut an ihrer Körperhaltung, der Mimik, dem rotem Kopf und den fliegenden Zöpfen erkennen kann. Ein Missgeschick folgt dem anderen. Es ist unfassbar! Schließlich wird das blöde Bild voller Wut von dem kleinen Mädchen zerknüllt und mit der Schere bearbeitet. Doch damit ist die Geschichte nicht beendet.

  • Marko Simsa: Trompete, Flöte, Kontrabass – Die wunderbare Welt der Musikinstrumente

    Samstag, 31. August 2019 - in Rezensionen-Kinderbuch

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    Musikinstrumente üben auf die meisten Kinder eine große Faszination aus. Es ist also eine gute Idee, es Kindern zu ermöglichen, sich näher damit zu beschäftigen. Mit dem Buch und der beiliegenden CD ist das sehr gut möglich.

    Marko Simsa schlüpft als Sprecher in die Rolle eines Brummbären. Er spricht langsam, deutlich und betont. Das ist wichtig für kleine Kinder! Buch und CD funktionieren im Grunde auch unabhängig voneinander. Kinder können nur die CD anhören oder sich nur das Buch vorlesen lassen. Sehen und Hören zusammen sind natürlich unschlagbar und tragen sehr zum besseren Verständnis bei.

    Die Blockflötenfamilie, Gitarre und E-Gitarre, Tasteninstrumente, Streichinstrumente, Holzblasinstrumente, Blechblasinstrumente und Schlaginstrumente werden im Buch nacheinander vorgestellt, bevor alle Instrumente von einem Orchester, das der liebe Brummbär dirigiert, gespielt werden. Es wird zunächst auf einfache Weise erklärt, wie ein Instrument funktioniert und dann, wie es klingt. Dabei werden auch Vergleiche herangezogen, die Kinder kennen.

  • Monika Rieger: Wirbelwind und Regenbogen – Fröhliche Rätselreime für Kinder

    Samstag, 24. August 2019 - in Rezensionen-Kinderbuch

    Monika Rieger, Wirbelwind und Regenbogen, Fröhliche Rätselreime für Kinder, Kinderbuch, Rästelbuch, Rätsel, Reime, Gedichte, Buchempfehlung, Rezension

    Kinder rätseln und reimen gern. Es ist ein unterhaltsames Vergnügen! Auf spielerische Weise werden Sprache und Konzentrationsfähigkeit gefördert. Kinder können sich aus dem Buch vorlesen lassen oder selbst darin lesen. Die Reime und Rätsel im Buch eigenen sich gut als Beschäftigung, weil sie spannend und lustig sind. Die Autorin geht kreativ und fantasievoll mit Worten um.

     

    „Wirbelwind und Regenbogen“ ist gefüllt mit einer großen Anzahl an Reimen und gereimten Rätseln. Die Autorin folgt zunächst dem Jahresverlauf. Jede Jahreszeit wird betrachtet und ihre Besonderheiten herausgestrichen. Auf den Seiten sind Gedichte, Tierrätsel und auch mal ein Fingerspiel zu finden. Besonderen Spaß machen die Reime, die vervollständigt werden müssen! Gerade kleine Kindern werden mit solchen einfachen Rätseln angespornt und denken gern mit. Nur wer richtig gut aufpasst, kann die Zeilen vollenden!

  • Erstes Lernen mini: Wörter

    Dienstag, 13. August 2019 - in Rezensionen-Kinderbuch

    Erstes Lernen mini: Wörter, Bildwörterbuch, Wörter lernen, mit Fotos, Kinderbuch, ab 1 Jahr, Begriffe, Zuordnung, Zootiere, Spielzeug, Rezension, Buchempfehlung

    Das Pappbilderbuch zeigt die Welt kleiner Kinder. Fotos von Einrichtungs- und Haushaltsgegenständen, Spielzeug, Kleidung, Nahrungsmitteln, Haus-, Zoo- und Bauernhoftieren sind im Buch zu finden. Die farbenfrohen Bilder sind passend auf den Seiten platziert und mit einer Bildunterschrift versehen. Kleinkinder werden es lieben, die Seiten zu betrachten! Vermittelt werden insgesamt 170 Begriffe. Eltern können das Buch zur Sprachförderung einsetzen, indem sie Bilder, auf die das Kind zeigt, benennen und das Nachsprechen anregen, bis die die Zuordnung von selbst klappt. Der Wortschatz lässt sich spielerisch erweitern. Etwas ältere Kinder werden dann sicher auch Interesse an der Bildunterschrift entwickeln.

  • Kristina Ohlsson: Das Geheimnis von Hester Hill

    Samstag, 29. Juni 2019 - in Rezensionen-Kinderbuch

    Kristina Ohlsson, Das Geheinis von Hester Hill, Kinderbuch, ab 9, Gruselgeschichte, Geistergeschichte, Buchempfehlung, Lesetipp, für Kinder, Grusel, Geister

    Aus dem Familien-Sommerurlaub wird dieses Jahr nichts. Die Eltern trennen sich. Doch Onkel Eliot nimmt die Zwillinge Meg und Frank die Ferien über bei sich auf. Er wohnt zusammen mit Carl in einem alten Herrenhaus. Schon am Bahnhof macht Meg eine seltsame Beobachtung, die sie sich nicht erklären kann. Auf Hester Hill geht der Spuk weiter. Gibt es hier einen Geist? Es stellt sich heraus, dass vor hundert Jahren etwas passiert ist im Ort. Ein Bild zeugt davon. Es heißt das Große Unglück. Die Leute erzählen von einem Tunnel, der damals angeblich als Fluchtweg von der Kirche nach Hester Hill, das auf einem Hügel steht, gegraben wurde.

    Kein Wunder also, dass die Kinder sich immer mehr für das alte Haus, seine Geschichte und diesen Geist, der auch nachts für Unruhe sorgt, interessieren. Zusammen mit Lily, die im Ort wohnt, gehen Meg und Frank auf Entdeckungstour und werden dabei direkt mit einem Vorfall aus der Vergangenheit konfrontiert.

  • Jens Rassmus: Das Nacht-Tier

    Dienstag, 28. Mai 2019 - in Rezensionen-Kinderbuch

    Jens Rassmus, Das Nacht-Tier, Nachttier, Rezension, Buchempfehlung, Buchbesprechung, österreichischer Kinder- und Jugendbuchpreis 2019

    Der Junge liegt allein in seinem Bett und kann nicht einschlafen. An der Tür ist ein Geräusch zu vernehmen. Es ist ein seltsames Tier, das ein bisschen wild und zottelig aussieht, aber sehr freundliche Augen hat. Der Junge bittet es herein und das Nacht-Tier kommt an sein Bett. So steigt der Kleine im Schlafanzug auf und hält sich am Fell fest. Auf seinen Wunsch hin läuft das Nacht-Tier aus dem Fenstern hinaus, den Baum hinunter und in die Nacht hinein. Es folgt den Anweisungen des kleinen Jungen weiter. Es springt über die Straße, schwimmt durch den See, steigt einen steilen Hang hinauf und fliegt schließlich in den nächtlichen Himmel. Der Junge erlebt viel in dieser Nacht, bevor er in sein Bett zurückkehrt und endlich einschläft!

     

    Die kleine gereimte Geschichte ist zauberhaft! Das Nacht-Tier vermag den Jungen mit seiner Anwesenheit zu trösten und ihm die Zeit bis zum Einschlafen zu vertreiben. Ich verstehe es als Symbol eines beginnenden Traumes. Es zeigt die Fantasiewelt eines Kindes zwischen Müdigkeit und Schlaf. Der Junge ist frei von Angst und weiß, dass ihm die Nacht nichts anhaben wird. So vertraut er sich dem Nacht-Tier an. Er kann in dieser Phase mit ihm überall hin. Das Tier ist folgsam und es kritisiert nicht. Es ist wie ein Kuscheltier mit magischen Fähigkeiten, die von den abendlichen Fantasien des Jungen beflügelt werden!

  • Marko Simsa und Doris Eisenberger: Der Zauberlehrling

    Donnerstag, 8. November 2018 - in Rezensionen-Kinderbuch

    Marko Simsa, Doris Eisenburger, Der Zauberlehrling, Musik, Paul Dukas, Ballade Goethe, Rezension, Buchbesprechung, Musikrezension, Buchkritik, Musiktheater, Musik für Kinder, ab 5 Jahren

    Dann nehmen wird doch mal das Buch, legen die CD ein und gehen ins magische Musiktheater der Zauberschule!

     

    Der Hexenmeister hat sich wegbegeben und der Zauberlehrling beschließt, das auszunutzen. Er möchte selbst zaubern. Das gelingt ihm recht gut, so scheint es. Der alte Besen, stellt sich auf zwei Beine, nimmt sich wie befohlen einen Topf und springt die Treppe hinunter und den Weg entlang, um Wasser zu holen. Begleitet wird der Besen vom Fagott und dem Klang der gezupften Saiten der Streichinstrumente. Auch im Bilderbuch wird das entsprechend dargestellt. Das Wasser wird anschließend unter Begleitung der Geigen und Bratschen Topf um Topf in die Wanne gefüllt.

    Doch der Zauberlehrling schafft es nicht, den Besen anzuhalten, als die Wanne voll ist. Er hat das Zauberwort vergessen. Auch fangen lässt sich der Besen nicht. Die Situation spitz sich zu, was am wilden Glockenspiel zu hören ist, dem bald das halbe Orchester samt den Blechblasinstrumenten folgt. So geht das Drama weiter, bis endlich der große Meister erscheint.

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