In diesem Blog finden Sie Rezensionen und Buchempfehlungen zu Büchern, die ich gelesen habe und Hinweise auf meine eigenen Neuerscheinungen. Die Beiträge sind als Werbung zu verstehen.

Klicken Sie auf den Titel, um den ganzen Beitrag zu lesen.

 

Belletristik   Kinderbuch   Krimi   Eigene-Veröffentlichungen  Kochbuch   Ratgeber-Gesundheit   Ratgeber-Garten   Hist. Roman

  • William E. Glassley: Eine wildere Zeit - Aufzeichnungen eines Geologen vom Rande des Grönland-Eises

    Montag, 17. September 2018 - in Rezensionen-Allgemeines

    William E. Glassley, Eine wildere Zeit - Aufzeichnungen eines Geologen vom Rande des Grönland-Eises, Rezension, Buchbesprechung, Lesetipp, Grönlandexpedition, Forschungsexpedition

    William E. Glassley erzählt in diesem Buch von einer seiner Expeditionen, die er zusammen mit Kai Sørensen und John Korstgård gemacht hat. In der unberührte Landschaft Grönlands galt es, Forschungen zu betreiben, die eine These beweisen sollte: Grönland könnte durch eine Kollision zweier Kontinente entstanden sein, während das Meer dazwischen verdrängt wurde. In völliger Abgeschiedenheit, die natürlich auch Gefahren in sich birgt, wird geforscht.

     

    Die Geologen haben ein geschultes Auge. William E. Glassley vermag das, was er sieht, in Worte zu fassen. Das geschieht auf eine sehr bildhafte Art und Weise. Das Vorstellungsvermögen wird zusätzlich von Bildmaterial angeregt.

     

    Es gibt kein exaktes Kartenmaterial über die Fels- und Tundralandschaft, in der die Forscher ihre Zelte aufschlagen. Die Gegend ist unberührt. Das fasziniert den Autor, der versucht, alle Eindrücke aufzunehmen, zu beschreiben und an den Leser weiterzugeben. Das gelingt wirklich gut, wenn man sich Zeit lässt für das Buch und die tiefgehenden Gedanken wirken lässt, statt darüber hinwegzulesen. Die Notizen haben zudem eine persönliche Note, denn auch auf die Lebensumstände der Forscher vor Ort wird eingegangen.

  • Sabrina Faule-Rôle: Cookies aus der Pfanne - Knusprig, schnell & ohne Backofen

    Freitag, 14. September 2018 - in Rezensionen-Kochbuch

    Sabrina Fauda Rôle, Cookies aus der Pfanne, Knusprig, schnell & ohne Backofen, Pfannencookies, Riesencookies, Kekse, Plätzchen, Backrezepte, Plätzchenrezepte, Buchempfehlung, Rezension

    Wer keinen Backofen hat, wird sie vermissen. Doch Cookies können tatsächlich auch in der Pfanne gebacken werden, wie die Autorin beweist. Aber klappt das wirklich? Brennt nichts an? Ich will es ausprobieren!

     

    Zunächst erklärt die Autorin, wie genau Cookies in der Pfanne gebacken werden und was beachtet werden muss. Man erfährt, was man an Hilfsgeräten braucht, wie die Pfanne beschaffen sein muss und wie grundsätzlich gearbeitet wird.

     

    Das erste Rezept, es ist der „Cookie natur“, habe ich ausprobiert. Es werden nur wenige Zutaten benötigt. Man muss gut aufpassen, dass die Pfanne nicht zu heiß wird. Das ist bei einem Elektroherd schwieriger, als bei einem Gasherd, auf den die Rezepte ausgelegt sind. Insgesamt gesehen funktioniert es aber gut. Es duftet wunderbar. Nach 35 Minuten ist der große Cookie, der für 6 Personen ausreicht, fertig. Er lässt sich gut mithilfe eines Pfannenwenders aus der Pfanne nehmen und auf einen Teller legen. Auf der Unterseite und am Rand ist er schön gebräunt und auf der Oberseite hell und etwas weicher, da Hitze von oben ja nur durch den Pfannendeckel produziert wird. Ich bin zufrieden mit dem Ergebnis! Der Cookie schmeckt lecker! Als Nächstes werde ich den Bananen-Schoko-Cookie probieren!

  • Jan von Holleben: Meine wilde Wut

    Mittwoch, 12. September 2018 - in Rezensionen-Kinderbuch

    Jan von Holleben, Meine wilde Wut, Kinderbuch, Rezension, Buchempfehlung, Ärger, Emotionen, Gefühle, Psychologie

    Kinder können schnell wütend werden. Es ist ein Gefühl, dass zum Leben dazugehört und sich ganz unterschiedlich äußert. Kinder sind auf dem Weg zu lernen, mit ihren Emotionen umzugehen und die Wut im Zaum zu halten. Das Buch kann einen Beitrag dazu leisten. Hier wird die Wut auf sprachliche und bildhafte Art dargestellt.

     

    15 Situationen, die jedes Kind kennt, werden nachempfunden. Die Wut kommt jedes Mal anders zum Ausdruck. Es ist nicht nur der Gesichtsausdruck der Kinder, der ihre Wut widerspiegelt. Fotomontagen verdeutlichen auf fantasievolle Art, was im Kopf der Kinder vorgeht. Auch in Worten wird die Wut dargestellt. Die Schrift lässt ebenfalls Rückschlüsse auf die hervorbrechenden Emotionen zu.

     

    Das Fotobuch ist für Kinder ab 4 Jahren konzipiert. Es ist aus dicker Pappe und kann einiges aushalten. Man kann es also einem wütenden Kind ruhig in die Hand geben und es damit einladen, über seine Wut zu sprechen. Es ist nicht allein mit diesem Gefühl. Die Kinder im Buch sind alle wütend oder verärgert. Weil sie ein bestimmtes Spielzeug nicht haben können oder gedrängelt werden. Weil das Mittagessen trotz Hunger auf sich warten lässt oder der Papa abwesend ist, weil er seine ganze Aufmerksamkeit dem Smartphone zukommen lässt. Weil Missgeschicke geschehen.

  • Melissa Raupach und Felix Lill: Regrow your veggies - Gemüsereste endlos nachwachsen lassen

    Montag, 3. September 2018

    Melissa Raupach und Felix Lill Regrow your veggies – Gemüsereste endlos nachwachsen lassen, Rezension, Buchbesprechung, Lesetipp, Gärtnern, Avocadobaum, Avocadokern, Gemüse, Fensterbrett, Nachhaltigkeit

    Auf meinem Fensterbrett wachsen Avocado-, Granatapfel- und Orangenbäumchen. In „Regrow your veggies“ soll es nun darum gehen, Gemüsereste nachwachsen zu lassen. Das interessiert mich sehr!

     

    Zunächst geht es um Nachhaltigkeit und Rückbesinnung auf Einfachheit. Es folgt Basiswissen, über die Vermehrung und die Pflege von Pflanzen. In einem weiteren Kapitel wird eine Pannenhilfe angeboten, falls Mehltau oder Blattläuse auftauchen oder es Wachstumsprobleme gibt.

     

    Die Anleitungen beanspruchen die meisten Seiten im Buch. Den Anfang macht der Chinakohl, der zunächst porträtiert wird. Aus einem Stück Strunk können wieder Blättchen wachsen. Wie das geht, wird in einfachen Schritten und mit Bildmaterial erklärt. Und natürlich gibt’s auch Tipps zur Verwendung der eigenen Ernte. Es folgen weitere Pflanzen wie Zwiebel, Lauch und Stangensellerie. Auch aus Trieben von Kräutern wie Basilikum werden neue Pflanzen gezogen. Das habe ich gleich ausprobiert, in der Hoffnung, mir den Kauf weiterer Kräutertöpfe ersparen zu können. Tatsächlich sind nach wenigen Tagen die ersten Wurzeln im Wasserglas zu sehen.

  • Rose Snow: Ein Augenblick für immer - Das erste Buch der Lügenwahrheit

    Donnerstag, 30. August 2018 - in Rezensionen-Jugendliteratur

    Rose Snow, Ein Augenblick für immer, Das erste Buch der Lügenwahrheit, Romance, Romantik, Jugendliteratur, Rezension, Buchempfehlung, Lesetipp, Gabe, verbotene Liebe, Cornwall

    Ihr Abschlussjahr verbringt die 18-jährige June bei ihrem verwitweten Onkel Edgar Beaufort in Cornwall, der hier mit seinen beiden Söhnen in einem großen Herrenhaus wohnt. June ist vor Jahren das letzte Mal hier gewesen. Allerdings hat sich die Familie da in einem kleinen Cottage, das zum Anwesen gehört, getroffen. Sie ist überrascht von der Pracht des großen Hauses, das nun für die Zeit des Austauschjahres ihr zu Hause sein wird. Bald muss sich eingestehen, dass an den alten Legenden etwas dran ist, und es hier spukt.

     

    Ihre Cousins Blake und Preston sind Zwillinge. Sie dürfte ihnen gegenüber nichts empfinden, doch es entsteht eine Anziehungskraft zu beiden Brüdern, die für June kaum beherrschbar ist. In Gegenwart der Brüder ist sie kaum in der Lage, rational zu handeln. Blake ist charismatisch, aber auch sehr bestimmend. Preston ist von sanfterer Natur, aber auch er kommt June bedenklich nahe.

    Mysteriöse Dinge geschehen und June verfügt nach dem Besuch des Steinkreises im Bodmin Moor über eine magische Gabe. Vielleicht hilft ihr das, hinter die Geheimnisse, die Blake und Preston haben, zu kommen.

  • Andrea Winkler: Die Frau auf meiner Schulter

    Sonntag, 19. August 2018 - in Rezensionen-Belletristik

    Andrea Winkler, Die Frau auf meiner Schulter, Belletristik, Buchempfehlung, Rezension, Lesetipp, Auszeit, Neuorientierung, Depression, Lebenskrise

    Martha hat sich eine Auszeit genommen. Es ist zu viel geschehen. Sie muss sich erholen von verschiedenen Schicksalsschlägen, nachdenken und sich sortieren. Ein Haus in einem Dorf, das sie mietet, wird ihr Rückzugsort. Friedrich, der einstige Hausbesitzer, liegt auf dem nahen Friedhof, der neben einer Ruine, die als Sommertheater genutzt wird, begraben. Nicht nur seine Möbel, auch Persönliches ist noch im Haus. Martha kann hier bleiben solange sie will oder solange das Geld reicht. So beginnt das neue Jahr und Martha lässt sich treiben. Wirklich einsam ist sie nicht. Es gibt einen Bahnhof mit Bedarfshalt, von dem aus sie in die Stadt fahren kann. Sie ist den Menschen gegenüber offen, den Leuten, die sie im Dorf und unterwegs trifft. Und so entwickeln sich ganz langsam Freundschaften, während die seltsamen nächtlichen Träume an Bedeutung verlieren.

     

    Das Buch ist in einer sehr schönen Sprache geschrieben. Die Autorin beschreibt die eigenwillige Suche Marthas nach einem erfüllenden Leben sehr einfühlsam und nachdenklich stimmend. Träume geben den Ton an und wirken auch am Tag noch nach. Das heißt nicht, dass Martha realitätsfremd ist. Aber dem normalen Leben mit seinen Verpflichtungen kann sie sich im Moment nicht stellen. Sie wartet ab und nimmt an, was ihr begegnet. Auf unkomplizierte Art findet sie so Freunde und tauscht sich mit ihnen aus. Seltsame Dialoge entstehen, die einen Sinn haben, der nicht leicht zu erkennen ist, da die Worte möglichst unbefangen klingen sollten. Es ist keine Option, jemanden zu nahe zu treten.

  • Daniel Höra: Was wir nicht wollten

    Dienstag, 14. August 2018 - in Rezensionen-Jugendliteratur

    Daniel Höra, Was wir nicht wollten, Rezension, Buchbesprechung, Lesetipp, Jugend, Jugendliche, dummer Streich, Entführung, Freundschaft, Wohnsiedlung, Garten

    Die fünf Freunde halten es für eine gute Idee, in ihrer etwas heruntergekommenen Wohnsiedlung, erbaut in den 1960er Jahren, einen kleinen Garten anzulegen. Es gibt da ein kleines Fleckchen Erde, dass perfekt dafür geeignet ist. Die 13- bis 14-jährigen legen sich ins Zeug. Man hat ein Ziel und das macht Spaß. Der Umgangston ist wie immer rau, wird aber nicht beleidigend empfunden. Ab und an wird gerappt. Sie graben um und säen. Auch Bobbo macht mit. Nach einem Unfall ist er geistig behindert. Aber er hat Spaß daran mit der Kinderschaufel in der Erde zu graben. Seine Mutter sieht das nicht gerne. Sie glaubt, Bobbo wird ausgenutzt. Den Garten bezeichnet sie als Sachbeschädigung. Die jungen Leute werden schließlich gezwungen, ihren Garten aufzugeben.

     

    So einfach will man das nicht hinnehmen. Ärger macht sich breit und staut sich auf. Wie wäre es, Bobbos Mutter eins auszuwischen? Und so entsteht die Idee, den behinderten Jungen für ein eine Weile zu verstecken. Die Mutter soll ordentlich Panik bekommen. Der Plan geht auf. Doch gerade als Bobbo zu seiner Mutter zurückgebracht werden soll, erscheint Heiner. Er hat nicht vor, jemanden zu verraten. Vielmehr will er die Entführung für eine Erpressung nutzen.

  • Tilly Walnes: Wohlfühlmode mit Jersey - Mit Schnittmusterbogen

    Mittwoch, 8. August 2018 - in Rezensionen-Allgemeines

    Tilly Walnes, Wohlfühlmode mit Jersey, Mit Schnittmusterbogen, Nähen, Nähmaschine, Schnitmuster, Pulli, Kleid, Rock, T-Shirt, Rezension, Buchempfehlung, einfach nähen

    Wer schon ein bisschen Erfahrung an der Nähmaschine hat, möchte irgendwann auch mal einen Pulli oder einen Rock nähen. Dafür werden gute Schnittmuster und verständliche Anleitungen benötigt. Im Buch sind 5 Schnitte zu finden, aus denen sich 20 Kleidungsstücke nähen lassen. So kann aus einem Pulli auch ein Kleid werden und aus einem Rock ein Trägerrock. Verarbeitet werden Jersey-Stoffe. Genäht wird mit der Haushaltsnähmaschine. Wer eine Overlock-Maschine hat, kann diese mit einbeziehen.

     

    Zunächst erklärt die Autorin, was an Ausrüstung benötigt wird und welche Fachausdrücke bekannt sein sollten. Dann geht es auch schon um die verschiedenen Stoffe. Gezeigt wird, wie maßzunehmen ist, wie ein Schnittmuster passgenau geändert werden kann und wie elastische Stoffe zu verarbeiten sind.

    Im Buch gibt es zudem Seiten, die sich mit weiteren Nähthemen befassen. Die Autorin erklärt hier, wie Knopflöcher genährt werden, wie Stoff versäubert wird, wie ein Halsausschnitt eingefasst wird und mehr.

  • Ulrike Renk: Die Zeit der Kraniche - Ostpreußen Saga, Band 3

    Sonntag, 5. August 2018 - in Rezensionen-Historischer-Roman

    Ulrike Renk, Die Zeit der Kraniche, Roman, Ostpreusen-Saga, Band 3, Priegnitz, Gutshof, Adel, Zweiter Weltkrieg, Unterhaltungsliteratur, Rezension, Buchempfehlung

    Frederike lebt nun in der Prignitz auf dem Gutshof, der ihrem zweiten Manns Gebhard zu Mansfeld gehört. Die Verbindung ist glücklich, wird aber überschattet vom Krieg. Gebhard und seine Mutter Heide werden verhaftet, weil sie angeblich einen verbotenen Radiosender gehört haben. Frederike muss sich allein um das Gut kümmern und sich mit einem Verwalter arrangieren. Das Land bleibt von Bomben verschont, während Berlin und Potsdam in Schutt und Asche liegen. Frederike sieht das, als sie dorthin reist, um Gebhard und Heide zu helfen. Während Heide das Gefängnis verlassen kann, muss Gebhard bleiben. Schwer krank kommt er sehr viel später zurück.

     

    Der Krieg geht dem Ende zu. Die Angst vor einer Besetzung durch sowjetische Truppen steigt. Titel bedeuten nichts mehr. Land wird enteignet. Viele Gutsfamilien verlassen ihre Heimat. Frederike und Gebhard bleiben mit ihren 3 Kindern. Weil Gebhard Menschlichkeit gegenüber den Kriegsgefangenen zeigt, wird er denunziert und infolge wieder verhaftet. Frederike muss sich nun wieder allein um die drei Kinder kümmern und retten, was zu retten ist.

  • Antje Wagner: Hyde

    Donnerstag, 26. Juli 2018 - in Rezensionen-Jugendliteratur

    Antje Wagner, Hyde, Jugendroma, Mystery, Leben im Wald, Familiengeheimnis, Entführung, Rezension, Lesetipp, Buchbesprechung

    Katrina hat sich immer wohlgefühlt in ihrem Zuhause im Wald, auch wenn sie hier mit ihrem Vater und ihrer Schwester Zoe sehr zurückgezogen gelebt hat. Es war in Ordnung, sie hat die Natur geliebt und viel gelernt. Doch diesen Ort, Hyde, gibt es nicht mehr. Es ist etwas passiert, an das Katrina sich nicht erinnern kann. Auch nicht, nachdem sie das Krankenhaus verlassen hat. Katrina hat ihren Vater und die Schwester verloren. Aber die Mutter, von der sie dachte, dass sie gestorben ist, lebt und will sich nun um die Katrina kümmern.

     

    Das bisherige Leben Katrinas wird infrage gestellt. Was gewesen ist, wird nun anders bewertet. Aber Katrina will nicht wahrhaben, was ihr eingeredet wird. Sie deckt die Lügen auf und verlässt ihre Mutter. Sie sinnt auf  Rache. Auf der Suche nach Arbeit, Katrina ist mittlerweile Tischlergesellin, entdeckt sie ein altes Haus. Dass ein Verwalter für „Haus Waldkauz“ gesucht wird, kommt ihr sehr gelegen. Doch zur Ruhe kommt Katrina hier nicht. Das Haus hat eine merkwürdige Geschichte und beunruhigt sie mit mysteriösen Vorkommnissen.

  • Claudia Piñeiro: Der Privatsekretär

    Samstag, 21. Juli 2018 - in Rezensionen-Belletristik

    Claudia Piñeiro, Der Privatsekretär, Roman, Belletristik, Rezension, Buchbesprechung, Buchempfehlung, Politik, Macht, Machtgier, Verführung

    Román Sabaté kann es nicht glauben, als er nach einer Bewerbung als Mitarbeiter in der neu gegründeten Partei Pragma angenommen wird. Sein Freund Sebastián hatte ihn überredet, sich mit ihm zusammen vorzustellen.

    Román wird genommen, Sebastián nicht. Dabei wäre er der Bessere für den Job gewesen, soviel steht fest.

     

    Fernando Rovira, ursprünglich erfolgreicher Bauunternehmer in Buenos Aires, hat die Bürgerbewegung gegründet. Er hat Charisma und versteht es, seine Anhänger mit seinen Ideen zu begeistern. Sein Ziel ist es, nach der geplanten Teilung  der Provinz Buenos Aires, Gouverneur zu werden.

     

    Román wir zum persönlichen Assistenten von Fernando Rovira. Er kommt ihm näher als jeder andere Mensch. Nachvollziehen kann er das nicht. Er wird als sensibler und zweifelnder Mensch dargestellt. Zumindest macht sein Erfolg es ihm möglich, auch Sebastián in die Partei zu holen, der kaum mit der anfänglichen Ablehnung fertig wird, und nun gespannt darauf ist, hinter die Kulissen zu blicken.

  • Heike Knauber: Najaden - Das Siegel des Meeres

    Freitag, 15. Juni 2018 - in Rezensionen - Fantasy

    Heike Knauber, Najaden, Das Siegel des Meeres, Fantasy, Buchbesprechung, Rezension, Lesetipp, Wüstenstaat, Mythologie

    Dass Meliaé noch lebt, hat sie dem Heeresfürsten Abu Sayaf zu verdanken. Er hat ihre Hinrichtung verhindert, während ihre Mutter durch eine Lanze im Rücken beim Verhör zum Schweigen gebracht worden ist. Es war ein Fehler, um das Leben ihres Gemahls und ihres Sohns, die ebenfalls Gefangene sind, zu bitten. Amir Khayam, der den Tod befohlen hat, wahrt mit Mühe das Gesicht.

     

    Der Heeresfürst lässt Meliaé auf sein Schiff bringen, damit sie außerhalb der Reichweite seines Bruders ist. Dennoch wird sie wie eine Gefangene behandelt,  denn sie könnte etwas über die Gilde ihres Vaters wissen. Meliaé hat von dem geheimnisvollen Siegel, das den Untergang des Reichs verhindern könnte,  gehört. Doch auch für sie ist es ein Mysterium. Noch weiß sie nichts über ihre wahre Herkunft, ihre Wandlungsfähigkeit und ihre magischen Kräfte.

  • René Freund: Ans Meer

    Donnerstag, 7. Juni 2018 - in Rezensionen-Belletristik

    Rene Freund, Ans Meer, Belletristik, Roman, Buchrezension, Lesetipp, Buchbesprechung, Krebs, Tod, letzter Wunsch, Mut, Wagnis

    Anton fährt einen alten Linienbus in einem ländlichen Gebiet. Er bringt die Kinder zur Schule und nimmt die wenigen Leute mit, die auch in die Stadt wollen. Das tut er Tag für Tag …

     

    In letzter Zeit muss Anton immer öfter an seine Nachbarin Doris denken. Er ist in sie verliebt. Ob sie an der Liebe festhält, weiß er nicht so genau. Letze Nacht war dieser Mann auf ihrem Balkon. Anton hat ihn husten hören.

     

    Als er am nächsten Morgen die Tour beginnt, will auch Carla mitfahren. Die krebskranke Frau will nicht in die Stadt. Sie möchte nach Italien und ein letztes Mal das Meer sehen. Den Ort, an dem sie aufgewachsen ist. Aber kann Anton seinen Mut zusammennehmen, einfach seine Route verlassen und mit Carla und den Kindern, die eigentlich zur Schule müssen, ans Meer fahren? Eigentlich nicht, aber Doris mag mutige Männer.

  • Sabine Haag Mein Haushalt - natürlich sauber - Reinigungsmittel ganz einfach selbst gemacht

    Donnerstag, 31. Mai 2018 - in Rezensionen-Allgemeines

    Sabine Haag, Mein Haushalt, natürlich sauber, Reinigungsmittel ganz einfach selbst gemacht, Buchempfehlung, Rezension, sauber machen, putzen, ökologische Reinigungsmittel, Nachhaltigkeit, Putzmittel

    Nachhaltig zu leben bedeutet auch, umweltfreundlich zu putzen. Ich frage mich, ob wirklich alles sauber wird ohne Chemie und ob sich auch hartnäckige Verschmutzungen in Bad und Küche entfernen lassen. Ich habe einige Versuche mit selbstgemachtem Waschmittel hinter mir, ich verwende Essig zum Entkalken des Wasserkochers, ich achte darauf, dass Reiniger ökologisch sind, aber dann hört es auch schon auf. Mich interessiert sehr, was ich noch tun kann, um etwas umweltbewusster zu putzen.

     

    Die Autorin erklärt zunächst, welche Vorteile es hat, Reinigungsmittel selbst herzustellen. Dann werden die verwendeten Zutaten wie beispielsweise Natron, Salz, Essig, Zitronenseife, Wodka und Tonerde erklärt. Als Hygiene-Zusatzstoff werden ätherische Öle verwendet, die keimtötend und antibakteriell wirken. Die Autorin hat hierzu extra moderne medizinische Studien recherchiert. (Schade, dass die Quellen nicht angegeben sind!)

  • Alex Wu: Wie der Körper sich selbst heilt - Eine verblüffend einfache Gebrauchsanweisung aus der chinesischen Medizin

    Freitag, 18. Mai 2018 - in Rezensionen-Ratgeber-Gesundheit

    Alex Wu, Wie der Körper sich selbst heilt, Eine verblüffende Gebrauchsanweisung aus der chinesischen Medizin, Gesundheitsratgeber, TCM, Traditionelle Chinesische Medizin, Rezension, Lesetipp, Buchbesprechung

    Der Autor ist Computer-Ingenieur. Mit der chinesischen Medizin beschäftigt er sich seit 20 Jahren. Kein Wunder also, dass er den Körper ein bisschen wie einen Computer sieht. Tatsächlich leuchten seine Vergleiche ein. Sie sind eine Möglichkeit Sachverhalte verständlich darzustellen.

     

    In der TCM ist ein Beschwerdebild Ausdruck der beginnenden Selbstheilung. In der Schulmedizin werden diese Symptome mit Medikamenten behandelt. Die Ursache bleibt bestehen, da durch die medikamentöse Behandlung die Selbstheilungskräfte unterbunden werden. Das Anti-Virus-Programm, um wieder den Vergleich mit dem Computer heranzuziehen, wird also mitten in der Arbeit gestoppt. Heilung ist nicht möglich. So wie der Autor das beschreibt, ist diese Ansicht nachvollziehbar.

« < 1 - 2 - 3 - 4 - 5 > »