In diesem Blog finden Sie Rezensionen und Buchempfehlungen zu Büchern, die ich gelesen habe und Hinweise auf meine eigenen Neuerscheinungen. Die Beiträge sind als Werbung zu verstehen.

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  • Dr. med. Franziska Rubin: 7 Minuten am Tag - Endlich gesünder leben

    Samstag, 21. November 2020 - in Rezensionen-Ratgeber-Gesundheit

    Dr. med. Franziska Rubin, 7 Minuten am Tag, Endlich gesünder Leben, Lesetipp, Buchempfehlung, Rezension, Gesundheit, Bewegung, Ernährung, Achtsamkeit, Schönheit, Rezepte, Online Review, Bewertung

    Sollte es tatsächlich möglich sein, mit 7-Minuten-Aktivitäten gesünder zu leben? Es wäre fantastisch. Tatsächlich sind es ja oft die kleinen Dinge in unseren Verhaltensweisen, die etwas bewirken. Die Ärztin Dr. Franziska Rubin weiß das nur zu genau. Auch sie schaut immer wieder, was sich bewährt hat und was es Neues zum Thema gibt. Ihr ist eine Bewertung möglich, denn sie kennt die medizinischen Hintergründe, hat die neusten Studienergebnisse parat und verfügt über eigene Erfahrungen.

    Das Buch ist keines, das in einem Rutsch gelesen wird. Vielmehr muss es 7 Wochen lang Tag für Tag zur Hand genommen werden. Für jeden Tag gibt es eine kleine Aufgabe, die nur 7 Minuten in Anspruch nimmt, aber auch gerne verlängert werden kann. Dabei werden verschiedene Bereiche angesprochen, darunter Mind-Body-Medizin, Entspannung, Ernährung und Bewegung. Wir pflegen unsere Hände, probieren das Ölziehen aus, genießen eine goldene Milch, bemühen uns um Nachhaltigkeit, machen ein Mini-Work-out, bereiten ein gesundes Müsli zu oder erholen uns mit Powernapping. Die Aufgaben sind also meist sehr einfach und gar nicht mal unbedingt neu.

  • Frank Holzapfel: Millenia Magika - Der Schleier von Arken

    Donnerstag, 5. November 2020 - in Rezensionen-Kinderbuch

    Falk Holzapfel, Millenia Magika, Der Schleier von Arken, Fantasy, Kinderbuch, ab 10 Jahren, Spannung, Zauberer, Magie, Buchempfehlung, Rezension, Online Review, Online Bewertung

    Arken ist ein verschlafenes Nest. Aber Adrians Tante Kamelia, die hier lebt, ist alles andere als langweilig, auch wenn es in ihrem Haus kein Internet gibt. Im ganzen Ort hat das Handy keinen Empfang. Nach dem Zoff zu Hause würde ihm die Ruhe hier guttun. Doch Arken hat seine Geheimnisse, gibt es hier doch, hinter einem magischen Schleier versteckt, auch Hexen und Zauberer. Adrian sieht sich rätselhaften Gestalten gegenüber, die über Fähigkeiten verfügen, die ihm fremd sind.

    Und dann verschwindet auch noch seine Tante auf mysteriöse Weise. Die junge Hexe Jazz, die sozusagen bei Magista Kamelia in die Lehre geht, vermutet ein magisches Verbrechen und Troll Juri ist ganz ihrer Meinung. Adrians Tante ist nämlich eine Hexe mit besonderen Kräften. Sie hält die Fäden in der Hand. Ohne ihre Kraft ist Arken in Gefahr.

  • Alys Fowler: Plant Love – Die perfekte Zimmerpflanze für jede Ecke

    Donnerstag, 22. Oktober 2020 - in Rezensionen-Ratgeber-Garten

    Alys Fowler, Plant Love, Die perfekte Zimmerpflanze für jede Ecke, Rezension, Buchempfehlung, Online Bewertung, Review, Pflanzenbuch, Pflanzenratgeber, Pflanzenporträts

    Das eine oder andere Problem hat wohl jeder mit seinen Zimmerpflanzen. Meist liegt es daran, dass die Ansprüche nicht zum Standort passen und die Pflege nicht optimal ist. Doch wie soll man wissen, was eine Pflanze braucht? Nicht selten stehen keine Pflegehinweise am Topf oder sie sind zu kurz gehalten. Manchmal ist nicht einmal bekannt, wie die Pflanze heißt, die man da aus einem geschenkten Ableger gezogen hat.

    Wenn Pflanzen nicht gedeihen wollen, muss die Auswahl überdacht werden. Vor allem hier setzt das Buch an. Es informiert darüber, welche Pflanze für die verschiedenen Lichtverhältnisse in der Wohnung geeignet sind. Die Pflanzenporträts sind entsprechend sortiert, sodass er leicht ist, eine passende Zimmerpflanze zu finden. Es gibt hier auch noch mal einen praktischen Pflanzenfinder mit einer Übersicht.

    In den über 70 Porträts beschreibt die Autorin die verschiedenen Pflanzen genau. Es ist immer wichtig zu wissen, woher sie ursprünglich stammen, um ihren Bedürfnissen, so gut wie es eben geht, nachkommen zu können. Das ist natürlich sehr spannend zu lesen und hilft auch dabei, für bereits vorhandene Pflanzen bessere Bedingung zu schaffen. Auch kümmerliche Zimmerpflanzen lassen sich so wieder aufpäppeln.

  • S. K. Tremayne: Die Stimme

    Sonntag, 18. Oktober 2020 - in Rezensionen-Krimi

    S. K. Tremayne, Die Stimme, Thriller, Online Review, Bewertung, Lesetipp, Rezension, Buchbesprechung, Künstliche Intelligenz, Smart Home

    Jo Ferguson arbeitet als freiberufliche Journalistin vor allem von zu Hause aus. Seit ihrer Scheidung lebt sie bei einer guten Freundin. Tabitha ist mehr bei ihrem Freund, sodass Jo meist ungestört ist. Die luxuriöse Wohnung ist mit dem digitalen Sprachassistenten Electra ausgestattet. Jedes Zimmer ist vernetzt. Die Stimme hilft Jo gegen die Einsamkeit.

    Doch plötzlich entwickeln die Geräte ein Eigenleben. Sie konfrontieren Jo mit einer schlimmen Begebenheit aus der Vergangenheit, die nie in ihrer ganzen Wahrheit an die Öffentlichkeit kam. Das verstört die junge Frau sehr. Die Ursache sucht sie zunächst bei sich selbst. Sie glaubt, genau wie ihr Vater damals, eine psychische Erkrankung zu entwickeln.

    S. K. Tremayne schreibt auf eine sehr fesselnde Weise und er erhöht die Spannung wohldosiert. Jo ist eine intelligente junge Frau und ich nehme ihr nicht ab, dass sie sich von ihren Ängsten leiten lässt. Und doch wird es so dargestellt. So kommt es, dass Electra sie immer mehr in die Verzweiflung treibt. Sie hat Macht über die gesamte Elektronik im Haus und spukt herum. Ihre Freundin Tabitha ist eher misstrauisch als hilfreich. Sie glaubt, dass Jo mit der Technik, die nun wirklich auf dem neusten Stand ist, nicht zurechtkommt.

  • Arezu Weitholz: Beinahe Alaska

    Samstag, 3. Oktober 2020 - in Rezensionen-Belletristik

    Arezu Weitholz, Beinahe Alaska, Rezension, Online Bewertung Review, Einsamkeit, Eisberge, Verzweiflung, Hoffnung, Rezension, Lesetipp, Buchempfehlung

    Durch die Nordwestpassage von Grönland nach Alaska soll die Expeditionskreuzfahrt der „MS Svalbard“ gehen, zu der sich einhundert Passagiere einfinden. Unter Ihnen ist eine Fotografin mit einer in die Jahre gekommenen Kamera. Sie ist unabhängig. Niemand wartet zu Hause auf sie. Doch nach vorn zu schauen und die Stimmung einzufangen, ist nicht immer einfach, besonders dann, wenn nichts als Weite zu sehen ist. Nicht selten macht der Anblick schwermütig.

    Zwischen den Mahlzeiten, den Vorträgen und den wenigen Ausflügen bleibt viel Zeit. Als Alleinreisende wird sie mit den anderen Mitreisenden, die sind, wie sie sind, weil sie ihre eigene Geschichte haben, konfrontiert, vor allem aber mit ihren eigenen Gedanken. Die Autorin stellt das mit sarkastisch klingendem Formulierungen dar. Das mag witzig sein, gleichzeitig lässt es aber auch tief blicken. So etwas wie Verzweiflung wird deutlich und doch blitzt gleichzeitig Hoffnung auf. Denn wer so mit sich umgeht, will nicht resignieren.

    Die Fotografin steht bei Wind und Wetter an der Reling, betrachtet die Natur, fasst sie in Worte, malt sie mit Worten. So wie sich dafür öffnet, öffnet sie sich auch mit gnadenloser Ehrlichkeit ihren Gedanken und ist dabei sehr auf sich bezogen. So ist es, wenn das Gedankenkarussell sich dreht.

  • Wendy Walker: Die Nacht zuvor

    Montag, 28. September 2020 - in Rezensionen-Krimi

    Wendy Walker, Die Nacht zuvor, Online Review, Bewertung, Rezension, Lesetipp, Buchempfehlung, Thriller, Blind Date, Misstrauen, Lüge, Vertrauen

    Laura kehrt, nachdem ihr Freund per SMS Schluss gemacht hat, in ihre Heimatstadt zurück. Ihre Schwester Rosie, die verheiratet ist und ein Kind hat, lässt sie erst mal bei sich wohnen. Nach einem Blind Date kehrt Laura nicht zurück. Rosie macht sich große Sorgen. Sie möchte nicht abwarten, wie es die Polizei empfiehlt, und beginnt auf eigene Faust zusammen mit ihrem Mann Joe und Gabe, einem gemeinsamen Freund seit Kindertagen, nachzuforschen. Man macht sich nicht nur Sorgen um Laura, sondern auch um den Mann, mit dem sie sich getroffen hat. Denn Laura stand schon einmal unter Mordverdacht, auch wenn schließlich ein anderer für den Mord an Ihrem damaligen Schulfreund zur Rechenschaft gezogen wurde. Letzte Zweifel wurden nie ausgeräumt.

    Zunächst muss man ein bisschen sortieren. Es gibt drei Erzählstränge. Die Geschichte wird aus der Sicht Lauras erzählt. Aber auch über Rosies Suche nach Ihrer Schwester wird detailliert berichtet. Dazu kommen Rückblenden zu einer Psychotherapie, der Laura sich vor ihrem Umzug unterzogen hat. Der Aufbau erweist sich aber letztlich als sehr gelungen.

  • Helga Glaesener: Das Erbe der Päpstin

    Donnerstag, 24. September 2020 - in Rezensionen-Historischer-Roman

    Helga Glaesner, Das Erbe der Päpstin, Rezension, Leseempfehlung, Lesetipp, Online Review, Historischer Roman, Liebe, Familie, Vergangenheit

    Freya kann nicht verhindern, dass ihre Mutter Gisla nach schweren Jahren als Sklavin von ihrem Entführer, dem dänischen Wikinger Björn, ermordet wird. Doch ist es ihr im verzweifelten Kampf gelungen, ihn lebensgefährlich zu verletzen. Ihr bleibt nur die Flucht aus dem Dorf. Ihre Schwester Asta nimmt sie. Die Angst vor den Verfolgern, vor allem vor Björns älterem Bruder Hasteinn, begleitet die beiden. Die Mutter hatte nicht viel von ihrer Vergangenheit erzählt. Doch Freya weiß von ihrem Großvater Gerold von Villaris, den sie nun unbedingt finden will, und der, wie sie später herausfindet, in Rom als Schutzherr des Papstes fungiert. Tatsächlich erreicht sie mit ihr Ziel. Doch viel gemeinsame Zeit haben die beiden nicht. Während einer Prozession geschieht Unglaubliches: Der Papst oder vielmehr die Päpstin und Gero werden ermordet.

     

    Hier schließt sich der Kreis, denn Helga Glaesener hat sich von „Die Päpstin“ von Donna W. Cross zu dieser Geschichte inspirieren lassen. Papst Johannes bzw. Johanna war eine Freundin von Freyas Mutter Gisla gewesen.
    Hier in Rom lernt die junge Frau auch den Gardisten Aristid kennen. Die beiden verlieben sich ineinander. Doch steht ihre Liebe angesichts der Ereignisse unter keinem guten Stern. Der gefürchtete Wikingerfürst Hasteinn ist ihnen auf der Spur und ihre Wege kreuzen sich unweigerlich.

  • Redaktion Landlust: Landlust Backen Band 2

    Montag, 21. September 2020 - in Rezensionen-Kochbuch

    Redaktion Landlust Backen Band 2, Landfrauen, Backen, Kuchen, Torten, Backrezepte, Blechkuchen, Torten, traditionell, Rezension, Rezepte, Online Review

    Das Backbuch enthält mehr als 100 beliebte Rezepte aus den Zeitschriften „Landlust“ und „Land & Lecker“. Wer sich bisher die Rezepte ausgeschnitten hat, wird sich darüber freuen, jetzt alles schön sortiert vorzufinden.
    Auch dieser zweite Band ist wieder sehr handlich und die Ringbindung komfortabel. Unterhaltsamer Lesestoff ist nicht zu finden, es geht hier einzig um die Rezepte. Im Inhaltsverzeichnis sind Obstkuchen, Torten, Kuchen vom Blech und aus der Form sowie Brot und Brötchen zu finden. Die genauen Rezept-Titel sind jedem Kapitel vorangestellt.

    Den Anfang machen also Obstkuchen. Hier werden Rhabarber, Erdbeeren, Kirschen und Sauerkirschen, Mirabellen, Aprikosen, Stachelbeeren und noch mehr Früchte der Saison zu leckeren Kuchen verarbeitet. Die Rezepte sind gewohnt übersichtlich gestaltet. Die Zutaten für den Boden, die Füllung oder den Belag sind getrennt aufgelistet. Auch bei der Rezeptanleitung wird der Reihe nach vorgegangen, sodass eine gute Übersichtlichkeit gegeben ist.

  • Anne Freytag: Aus schwarzem Wasser

    Donnerstag, 3. September 2020 - in Rezensionen-Krimi

    Anne Freytag, Aus schwarzem Wasser, Thriller, guter Thriller, Rezension, Lesetipp, Buchbesprechung, Autounfall, fremde Lebendform

    Maja Kohlbeck ist nicht tot. Sie kann sich aus dem schwarzen Leichensack befreien. Sie erinnert sich an kaum etwas, hat aber die Warnung ihrer Mutter noch im Ohr, niemandem zu trauen. Ihr bleibt keine Wahl. Sie flieht mitsamt dem Totenschein, den ausgerechnet Prof. Dr. Stein ausgestellt hat, aus der Pathologie und schüttelt einen Verfolger ab. Ziel ist die Wohnung von Daniel. Niemals hätte der junge Mann es für möglich gehalten, seine Freundin wiederzusehen.

    Die Erinnerung kehrt nach und nach zurück. Maja erinnert sich an den Autounfall, bei dem ihre Mutter gestorben ist. Ein Fremder hat sein Leben scheinbar vergeblich riskiert, um sie, Maja, aus dem gesunkenen Wrack zu befreien. Wie es zum Unfall kam, ist nicht nachvollziehbar. Majas Mutter, die Innenministerin Dr. Patricia Kohlbeck, hatte Angst, so viel ist sicher. Worum genau es bei dem so wichtigen Gespräch, dem ersten nach einer langen Zeit der Kontaktlosigkeit, gehen sollte, weiß Maja nicht. Sie hat viele Fragen. Doch die Antworten muss sie nun selbst finden.

  • Ulrich Magin: Der Tatzelwurm - Porträt eine Alpenphantoms

    Sonntag, 23. August 2020 - in Rezensionen-Allgemeines

    Ulrich Magin, Der Tatzelwurm - Porträt eine Alpenphantoms, Mystery, Spurensuche, Phänomen, Aberglaube, Zeugenberichte, Alpen

    Der Tatzelwurm des Alpenraums ist eine Sagenfigur. Das werden wohl die meisten von uns denken. Doch gibt es über die Jahrhunderte unzählige Augenzeugenberichte. Handelt es sich etwa doch um eine noch unbekannte Tierart? Jeder beschreibt das Tier ein wenig anders. Aber Schrecken hat es meist verbreitet, schließlich ist es nicht immer scheu, sondern eher angriffslustig und giftig. Ulrich Magin hat die interessantesten Berichte im Buch zusammengefasst und kommentiert diese. Das ist sehr interessant zu lesen.

    Der Autor geht allen Spuren akribisch nach und zeigt auf, mit welchem Tier der Tatzelwurm da möglicherweise verwechselt wurde. Wissenschaftler haben da so ihre Vermutungen. Und wann immer es irgend ein Beweismittel gab, ist es bekanntlich verschwunden oder der Weg führte hin zu einer bekannten Spezies.

    Der Mensch sieht, was er meint zu sehen. Es kommt immer auf den Blickwinkel und die Umstände an. Wer schon einmal vom Tatzelwurm gehört hat, diesem gefährlichen Wurm mit seinem katzenartigen Kopf und den zwei Stummelbeinchen, dem kann die Fantasie schon einen Streich spielen. Eine gewisse Verwechslungsgefahr mit dem Fischotter oder dem Murmeltier ist durchaus nachvollziehbar. Davon zeugen auch die Fotos im Buch.

  • Mina Teichert: Mein Sommer mit den Feuerpferden

    Mittwoch, 19. August 2020 - in Rezensionen-Kinderbuch

    Mina Teichert, Mein Sommer mit den Feuerpferden, Kinderbuch, Pferdebuch, Pferde, Ponys, Ferienabenteuer, Rezension, Online Review, Buchempfehlung, Lesefutter

    Es sind Sommerferien. Die 15-jährige Nelly verbringt die Zeit auf dem Pferdehof ihrer Oma Hilde. Auch Cousine Aurelie ist da, wovon Nelly nicht begeistert ist. Trotzdem muss sie sich ein Zimmer mit ihr teilen. Die beiden streiten viel, kümmern sich aber trotzdem gemeinsam mit Hilde liebevoll um die wenigen Ferienkinder. Praktikant Matti hilft bei der Arbeit auf dem Hof und macht sich mit den Islandpferden vertraut.

    Als Nelly erfährt, dass der Hof möglicherweise verkauft werden muss, macht sie sich große Sorgen. Was wird dann aus den Islandpferden und ihrem Lieblingspferd Frekja? Es muss einen Weg geben, den Verkauf zu vermeiden.

    Mit einem Tagebuch, das Nelly bei einer Entrümpelungsaktion in einem alten Schrank findet, taucht sie in die Vergangenheit des Hofes ein. Nonny hat die Einträge verfasst. Er hat früher mit seinen Eltern auf dem Hof gelebt. Doch ein Schicksalsschlag hat die Familie bewogen, in die isländische Heimat zurückzukehren. Im Tagebuch liest Nelly auch von einem versteckten Grab und einem geheimnisvollen Wikingerschatz. Den müsste man finden, träumt sie, dann wäre es vorbei mit den Geldsorgen und der Hof könnte gerettet werden.

  • Lisa Butterworth: Mein natürliches & nachhaltiges Zuhause – Frei von Gift- und Schadstoffen Raum für Raum

    Dienstag, 11. August 2020 - in Rezensionen-Ratgeber-Gesundheit

    Lisa Butterworth, Mein natürliches & nachhaltiges Zuhause – Frei von Gift- und Schadstoffen Raum für Raum, Rezension, Online Review, Zero Waste, Beautyprodukte selber machen, Putzmittel selber machen

    Die Dinge, die wir um uns haben, sollten möglichst umweltfreundlich und nachhaltig sein. Der Trend geht hin zu einem gesunden Wohnumfeld, doch besteht in der ganzen Wohnung Nachholbedarf. Wer Ideen zur Verwirklichung seiner Pläne sucht oder nicht weiß, wo zu beginnen ist, sollte sich mit dem Buch befassen. Es ist ein Ratgeber mit Tipps, die sich nicht selten überraschend einfach umsetzen lassen.

    Nun ist es nicht besonders nachhaltig, die Wohnung einmal komplett auszumisten und neu zu beginnen. Das möchte die Autorin auch nicht erreichen. Vielmehr geht es darum, einmal näher hinzuschauen und sich die Probleme, die durch das eigene Konsumverhalten entstehen, bewusst zu machen.
    Nach und nach kann man sich dann Raum für Raum vornehmen und austauschen oder nicht mehr nachkaufen, was mit Schadstoffen belastet ist.

  • Anja Goerz: Jakobs Schweigen

    Freitag, 31. Juli 2020 - in Rezensionen-Krimi

    Anja Goerz, Jakobs Schweigen, Kriminalroman, ruhiger Krimi, Online Review, Mord, Jugendkriminalität, Rezension, Lesetipp, Neuerscheinung, Buchbesprechung

    Dora kann es nicht glauben. Ihr Sohn soll in seiner Rechtsanwaltskanzlei erschossen worden sein. Und ausgerechnet sein Sohn, ihr 17-jähriger Enkel Jakob, soll der Täter sein. Doch sie muss die Realität begreifen, Michael ist tot. Jakob schließt sich in seinem Zimmer ein und mag weder mit ihr, noch mit David, seinem anderen Vater, sprechen.

    Dora hat sich immer zurückgehalten, vielleicht auch, weil ihr verstorbener Mann Hanjo die Beziehung zwischen Michael und David nicht akzeptiert hat. In letzter Zeit hat sich das Familienleben jedoch wieder etwas harmonischer gestaltet. Sie hatte häufiger Kontakt zu Michael und Jakob. Tochter Kirsten wohnt wieder mit im Haus und versucht, nach Alkoholproblem, ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen.

    Sollte Jakob wirklich der Täter sein? Alle Spuren deuten darauf hin. Doch welches Motiv soll ihn zu dieser Tat veranlasst haben? Dora will Jakob helfen, seine Unschuld zu beweisen. Sie holt sich Hilfe von ihrem alten Freund Wolfgang, einem pensionierten Rechtsanwalt. Gemeinsam mit ihm und Kirsten deckt sie Unglaubliches auf. Doch es ist ein weiterer Schock, der den Fall schließlich abschließt.

  • Rosi Mangger Walder: Das Kräuterwissen meiner Großmutter

    Mittwoch, 29. Juli 2020 - in Rezensionen-Ratgeber-Gesundheit

    Rosi Mannger Walder, Das Kräuterwissen meiner Großmutter, Eine Schatzkiste voller Heilmittel und Kochrezepte, Wildkräuter, Kräuter sammeln, Naturheilkunde, Kräutermedizin, Online Review, Rezension, Buchbesprechung, Lesetipp, Kräuterbuch

    Rosi Mangger Walder wurde schon als Kind mit Wildkräutern vertraut gemacht. Die Familiengeschichte wird im Buch angerissen. Seit Generationen setzen die Familien auf natürliche Hausmittel. Besonders viel hat die Autorin von ihrer Großmutter Agnes gelernt. Dieses überlieferte Wissen und die Rezepturen wurden auf den neusten Stand gebracht. Die Autorin ist nicht nur Meisterfloristin, sondern auch Kräuterpädagogin. Auf einigen Seiten beschreibt sie ihre Heimat Südtirol und geht auf die Pflanzen, die dort wachsen, ein. Die wichtigsten Inhaltsstoffe werden aufgezeigt und in ihrer Heilwirkung beschrieben. Wer Pflanzen sammeln möchte, muss wissen, welche geschützt oder teilgeschützt sind. Hierzu gibt es Listen, die gut zu überblicken sind. Auch ein Sammelkalender für alle im Buch erwähnten Pflanzen wird zur Verfügung gestellt.

  • Ross MacKenzie: Immernacht

    Mittwoch, 22. Juli 2020 - in Rezensionen-Jugendliteratur

    Ross MacKenzie, Immernacht, Mystery, Fantasy, Rezension, Online Bewertung, Review, Lesetipp, Rezension, Buchbeschreibung, Hexen, Zauberer, Dschinn

    Larabella Fox ist ein Waisenkind. Die 13-Jährige schlägt sich als Tosher durch und sucht in den Kanälen unter dem Silberkönigreich nach angeschwemmten Dingen, die sie verkaufen kann. Sie kennt sich aus in den Tunneln. Doch auch andere sind hier unterwegs. Die Reviere sind hart umkämpft. In letzter Zeit soll sich ein Mann ohne Schatten hier unten herumtreiben. Er sucht etwas. Doch nicht aus eigenem Antrieb. Die mächtige Magierin und Beraterin des Königs, Mrs Hesters, hat ihm befohlen, nach einem Holzkästchen zu suchen. Ein machtvoller Untergangszauber soll darin sein, der ihre Pläne vereiteln könnte. Die böse Magierin will alle Macht an sich reißen und dazu braucht sie die ewige Dunkelheit der Immernacht.

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