Gesünder naschen in der Weihnachtszeit

Veröffentlicht am 13. Oktober 2026 um 09:48
Ein bunter Weihnachtsteller mit Mandarinen, Äpfeln und Nüssen.

Endlich gibt es wieder Lebkuchen, Zimtsterne, Plätzchen, Stollen und Weihnachtsschokolade. Meist sind die Leckereien schon Ende September in den Läden zu haben und viele greifen zu und gönnen sich nicht wenig davon. Dass das der Figur und der Gesundheit nicht gut tut, wissen wir, tappen trotzdem in die Fett- und Zuckerfalle und plagen uns hinterher mit Gewissensbissen. Es geht aber auch anders.

Wann darf es losgehen mit den süßen Genüssen?

 

(enthält Werbung) Ende September ist mir entschieden zu früh für weihnachtlichen Süßkram, auch wenn da der Verkauf beginnt. Nicht selten herrschen um diese Zeit noch angenehme Temperaturen und das Weihnachtsfest liegt in weiter Ferne. Ich mag da weder Dominosteine noch Lebkuchen essen. Ich starte erst zum ersten Advent oder wenn ich mit dem minimalistischen Adventskalender beginne mit den typischen weihnachtlichen Süßigkeiten und überlege mir gut, was ich kaufe. Und das genieße ich dann ganz bewusst, ohne nach den Kalorien zu schauen.

 

In der Adventszeit für eine gute Balance sorgen

 

Nehmen wir den Weihnachtsmarktbesuch, der ja meist nicht spontan, sondern geplant ist. Da ist es vielleicht eine gute Idee, vorausschauend zu planen und zum Mittagessen eine leichte Gemüsesuppe zu kochen, statt etwas Gehaltvolles zu essen, wenn du am späten Nachmittag auf den Weihnachtsmarkt gehen möchtest. Das, was du dort isst oder trinkst, gleicht sich dann etwas aus.

 

Auch kleine weihnachtliche Snacks zählen

 

Wer hat die ganzen Plätzchen gegessen, die eben noch in der Dose waren? Manchmal merkt man gar nicht, wie oft man zugreift. Es schmeckt ja so gut. Der Blutzuckerspiegel steigt und fällt dann schnell wieder und schon muss ein weiteres Plätzchen her. Am besten ist es, nach einer Mahlzeit ein paar Vanillekipferl, Zimtsterne oder etwas selbstgemachte Schokolade zu essen, sozusagen als Nachtisch, damit die Auswirkung auf den Blutzuckerspiegel weniger stark ausfällt.

 

Keine offenen Packungen stehen lassen

 

Wenn die offene Packung mit den Lebkuchen oder der bunte Teller mit dem Weihnachtsgebäck und den Schokokugeln auf dem Tisch steht, ist der Süßkram stets im Blickfeld und erreichbar. Wer greift da nicht gerne zu? Besser ist es, nur wenig an Süßigkeiten zu kaufen und stattdessen ein Körbchen mit Mandarinen, kleinen Äpfeln und Nüssen, die man selbst knacken muss, bereitzustellen. Frisches Obst bringt neben der natürlichen Süße auch Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe mit. Trockenfrüchte wie getrocknete Datteln oder Feigen sind dagegen deutlich zuckerreicher und sollten deshalb nur in wirklich sehr kleinen Mengen gegessen werden. Nüsse sind zwar energiereich, liefern dafür aber wertvolle Fette und machen angenehm satt.

 

Gesünder backen kann auch lecker sein

 

Beim Weihnachtsgebäck kommt eine Menge Zucker und Fett zusammen. Gesünder wird es, wenn mit Vollkornmehl oder einem hohen Anteil an Vollkornmehl gebacken wird. Die Rezepte funktionieren oft mit etwas weniger Zucker. Die typischen weihnachtlichen Gewürze kommen dann besser zur Geltung. Auch lässt sich die Butter zumindest teilweise gut durch etwas Joghurt ersetzen. Außerdem ist es oft kein Problem, den Nussanteil zu erhöhen. Statt Gebäck und Plätzchen mit dicker Zuckerguss- oder Schokoglasur zu überziehen, reicht mir eine feine Verzierung mit Streifen davon. Ich verwende dazu statt Vollmilch-Kuvertüre oder weißer Kuvertüre die Zartbitter-Version.

 

© Text und Bild Lesefreizeit

 

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